Von Schülerinnen entdeckt: Wildbienen
Ein Lob auf die Bienen, die unsere Welt zu einem besseren Ort machen – zum Beispiel die Wildbienen an der NKSA!
Bienen begegnen uns im Alltag an vielen Orten – und das sollte uns freuen. Sie sind unglaublich wichtig für unser Ökosystem. Weltweit gibt es rund 20’000 verschiedene Wildbienenarten. Sie zählen zu den bedeutendsten Bestäubern. Ohne sie gäbe es viel weniger Früchte, Beeren, Honig und andere Lebensmittel, auf welche wir angewiesen sind.
Wildbienen (siehe Abb. 1) sind deutlich weniger bekannt als die Honigbiene (siehe Abb. 2). Der Unterschied zwischen Wild- und Honigbienen ist, dass Wildbienen keinen Honig produzieren und nicht aggressiv sind (sie müssen auch kein Volk verteidigen). Zudem haben sie eine andere Färbung und können sich auch in der Grösse unterscheiden. Honigbienen leben in Völkern und haben klare Hierarchien, während Wildbienen meistens solitär unterwegs sind.
Viele Wildbienenarten bauen ihre Wohn- und Bruthöhle im Boden. Dies wird an der NKSA mit einer sogenannten Sandlinse gezielt ermöglicht. Auch Wildbienen, die für ihre Brut Totholz benötigen, finden auf dem NKSA-Areal eine vielfältige Auswahl in Form von Asthaufen, Benjeshecken und Lebenstürmen.
Mit ein paar wenigen Massnahmen können Sie zu Hause auch Wildbienen fördern:
- Bevorzugen Sie einheimische Pflanzen.
- Legen Sie sonnenexponierte Erdhaufen an. Ermöglichen Sie den Bienen das Nisten in Lehm- oder Sandboden.
- Lassen Sie Gräser und hohle Stängel über den Winter stehen und schneiden Sie sie erst im Frühling zurück. Dies dient den Bienen zur Überwinterung.
Viel Spass beim Beobachten «Ihrer» Wildbienen!
Text und Bilder: Merit Furrer (G3G)
Abb.1: Ackerhummel, sammelt Nektar und Pollen
Abb.2: Westliche Wildbiene, sammelt Nektar und Pollen für ihr Volk
In der Reihe «Von Schülerinnen entdeckt» publizieren Schülerinnen und Schüler der Impulswoche «Biodiversität» eigene Artikel zu Organismen, welche in und um die NKSA aufgefunden werden können.
