21. Mai 2026 | Blog

Projektwoche auf Malta

Sonne, verspätete Busse und blaue Lagunen: So erlebte die G2F den Inselstaat Malta. Zwischen Salinen und Strandputz, Gozo und Valletta erlebte die Klasse ein dichtes Programm, Hitze, kleine Pannen und Momente, die bleiben.

Warme, feuchte Luft empfängt uns am Sonntagabend in Malta. Es ist dunkel, aber die Insel wirkt sofort lebendig. Nach der Fahrt zu den Unterkünften suchen einige noch etwas zu essen. Gegen 23 Uhr ist auch das geschafft. So endet der erste Abend ruhig, aber mit dem Gefühl: Jetzt beginnt die Projektwoche wirklich.

Am Montag beginnt unser erster ganzer Tag auf Malta. Zunächst geht es zurück zum Flughafen. Doch diesmal verreisen wir nicht, sondern schauen hinter die Kulissen. Nach einigem Warten auf unsere Busse erfahren wir, welche Abläufe nötig sind, damit ein Flughafen funktioniert. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Mdina. Die alte Stadt wirkt fast wie eine Filmkulisse. Später sehen wir in einer Glasbläserei, wie aus glühender Masse langsam ein gläsernes Kunstwerk entsteht.

Am Dienstag besuchen wir die Salinen. Unser Guide erklärt, wie Salz gewonnen wird und weshalb diese Anlage so wichtig ist. Mit VR-Brillen können wir alles aus der Vogelperspektive betrachten. Und um Vögel geht es auch danach: Wir beobachten Flamingos. Am Nachmittag reinigen wir mit einer NGO einen Strand. Die Sonne brennt, trotzdem sammeln wir weiter.

Der Mittwoch startet entspannter. Viele schlafen aus. Unser Bus verspätet sich erneut, doch nach einem Haltestellenwechsel erreichen wir die Fähre nach Gozo zum Glück noch rechtzeitig. Die Blue Lagoon entschädigt uns für alles: Das Wasser leuchtet so blau, dass es fast unecht wirkt. Müde, aber zufrieden kommen wir am Abend zurück.

Am Donnerstag fahren wir nach Valletta. Im Schweizer Generalkonsulat erhalten wir Einblicke in die Arbeit eines Honorarkonsulats. Danach besichtigen wir Uhrengeschäfte von Elcol und erkunden die Hauptstadt selbstständig. Beim Abschlussessen sorgen indische Gerichte für neue Geschmackserlebnisse – für manche genau richtig, für andere klar zu scharf.

Am Freitag geht es schliesslich zurück nach Zürich. Von unserer Reise bleiben Fotos, Sonne, salzige Luft, verspätete Busse und Erinnerungen an eine Woche, die auf keinen Fall langweilig war.

Text: Nick Grillo, Joshua Senti (G2F)
Bilder: Jonathan Dubach (G2F)