12. November 2025 | Blog

Impulswoche in Dublin

Von James Joyce bis «Game of Thrones»: Die Impulswoche in Dublin liess die Schülerinnen und Schüler tief in die irische Literatur, Geschichte und Folklore eintauchen.

Keine Zeit für Lampenfieber: Kaum in Dublin angekommen, führte ein Theaterworkshop des «Abbey Theatre» die Impulswochengruppe direkt auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Grundlagen des Theaters, sondern auch einander besser kennen.

Tiefer in die irische Literatur gelangten die Teilnehmenden auf einer geführten Museumstour und in einem anschliessenden Schreib-Workshop. Dieser wurde von Sarah-Maria Griffin geleitet, einer irischen Science-Fiction-Autorin.

Auch für Freizeit war gesorgt: Immer wieder hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Dublin auf eigene Faust zu erkunden. Den Abend liess man jedoch stets zusammen ausklingen, sei es bei einem Vortrag, einem gemeinsamen Abendessen, einem Theaterbesuch oder einer Runde Pool im Hostel.

Die Geschichte Dublins kam ebenfalls nicht zu kurz. Die Gruppe besichtigte die «Jeanie Johnston», ein Schiff, das während der Hungersnot in der Mitte des 19. Jahrhunderts Menschen aus Irland in andere Länder brachte. Dem Thema der irischen Auswanderung widmet sich auch das Emigrationsmuseum, das die Schülerinnen und Schüler selbständig erkunden durften.

Nicht verpassen sollte man in Dublin die verschiedenen Drehorte von «Game of Thrones». Eine ganztägige Tour liess die Teilnehmenden ganz in die Welt des Films eintauchen. Der Höhepunkt: Fotos mit Schwertern und Mänteln.

Zum Abschluss der ereignisreichen Woche gab eine Führung durch das «Leprechaun Museum» einen Einblick in die irische Folklore und Mythologie.

Bevor es zurück nach Hause ging, sorgten technische Schwierigkeiten am Flughafen für einen erschwerten Check-in. Fast so, als wollte Dublin die Gruppe noch ein wenig länger bei sich behalten.

Text: Angélique Meier (F3d)

Bilder: Marik Bitterli (G2D)