12. November 2025 | Blog

Impulswoche Animationsfilm

Wie produziert man einen Animationsfilm? Inspiriert vom Fantoche-Festival in Baden vertieften sich die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Animation.

Film ab! Als Einstimmung besuchten wir das Fantoche-Festival, ein Animationsfilmfestival in Baden. Die Kurzfilme, die wir dort sahen, begleiteten uns die ganze Woche über und inspirierten uns.

Um ein Gefühl für die verschiedenen Techniken zu bekommen, durften wir mehrere Arten der Animation kennenlernen. Darunter waren der Zeichentrick, Clay-Animation (also etwas mit Ton oder Knete), die Pixilation (dabei werden echte Menschen oder lebende Objekte Schritt für Schritt fotografiert), die Legetrickanimation (bei der verschiedene Papierschnipsel aufeinandergelegt werden) und viele mehr. Wir durften alles selbst ausprobieren und produzierten schon erste kleine Ergebnisse.

Bevor wir richtig ans Werk gingen, bekamen wir einen Input von der Studentin Adriana Catanese. Sie zeigte uns verschiedene Programme, mit denen wir unsere Animationen erstellen konnten. Dann erklärte sie die einzelnen Schritte und zeigte uns, wie man eine Zeichnung lebendig machen kann.

Dann war es an der Zeit, uns ein Oberthema für unsere Animation zu überlegen und einen Übergang zu finden, sodass wir am Schluss alle Animationsfilme aneinanderhängen konnten. Wir entschieden uns für das Thema «Herbst», als Übergang wählten wir einen Kreis, da dieser einfach zu animieren war und nicht viel Zeitaufwand bedeutete.

Wir bildeten Gruppen und zauberten innerhalb von drei Tagen verschiedene Animationskurzfilme. Zum Abschluss der Impulswoche sassen wir zusammen und schauten uns alle Filme an. Es war spannend zu sehen, dass alle unterschiedliche Techniken benutzt und ihre Ideen unterschiedlich umgesetzt hatten. Diese Woche hat uns gezeigt, wie aufwändig, aber auch faszinierend die Welt der Animation ist.

Text: Angélique Meier (F3d)

Bilder: Lukas Kreuzer