5. Juli 2026 | Blog

Abschlussfeier 2026

Bei grosser Hitze erhielten die dritten FMS-Klassen ihre verdienten Abschlusszeugnisse. Neben persönlichem Rückblick, ermutigenden Reden und Musik stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt.

Hochsommerliche Hitze erfüllte die Aula und selbst die aufgestellten Ventilatoren boten nur einen kleinen Trost. Der Duft der Freiheit, den die Absolventinnen und Absolventen der FMS nun schnuppern sollten, erschien zunächst einmal stickig. Doch als die ersten Klänge des Geigenspiels erklangen, verlagerte sich der Fokus der Aufmerksamkeit schnell.

In einer kurz gehaltenen Begrüssungsansprache entschuldigte sich die Rektorin Martina Kuhn-Burkhard für die extremen Temperaturen und übergab dann das Wort an zwei Schülerinnen aus den Abschlussklassen.

«What the fuck. Geht’s noch?» So beschrieben die beiden ihre Reaktion, als sie den allerersten Digital Detox Day in der Geschichte der NKSA erlebten. Aber nicht nur diese Hürde mussten sie meistern: schulische Höhen und Tiefen, Schlafmangel, aber auch die Ungewissheit, wie es nach der FMS weitergehen soll. «Auf die Frage ‹Wie geht’s dir?› folgt meist ein ‹Was machst du jetzt?›.»

In ihrer Rede verdeutlichten die Absolventinnen, dass in Zeiten des Wandels durch KI nicht jeder jedes Detail wissen kann. Durch künstliche Intelligenz wird auch die existenzielle Frage dringlicher: Wofür bin ich da? Doch trotz der grossen und kleinen persönlichen Weltuntergänge gilt: positiv bleiben und nach vorne blicken.

Thomas Müller, Prorektor FMS, rundete diesen besonderen Abend ab. Er verglich die im Sportunterricht an der Fachmittelschule erlernten Kompetenzen mit dem Leben: Wie im Orientierungslauf gehe es auch hier darum, sich nach einem Fixpunkt auszurichten, die Orientierung zu finden, die Richtung zu wählen, die Distanz einzuschätzen und das Auf und Ab wahrzunehmen.

Es folgte ein besonderer Glanzmoment für die Absolventinnen und Absolventen: die Übergabe der Abschlusszeugnisse. Ein schöner Erfolg: Die Leistung aller Klassen war ausserordentlich gut. Herausragende Leistungen wurden mit dem Förderpreis Unternehmen gewürdigt.

Den Schlusspunkt setzte ein musikalischer Beitrag: der Song «Vienna» von Billy Joel. Er drosselte das Tempo des Abends und lud die Gäste zum anschliessenden Apéro ein.

Text: Nuala Keller (F2a)
Bilder: Cornelius Fischer