Exkursion ins Goetheanum
Ja, Goethe ist tot. Rudolf Steiner auch. Aber das Goetheanum steht. Der Ergänzungsfachkurs Pädagogik/Psychologie wandelte im anthroposophischen Zentrum in Dornach auf den Spuren Rudolf Steiners – ein Abenteuer.
Bereits auf der Anreise galt es, Ruhe zu bewahren: Das Postauto war mit einer Wandergruppe völlig überfüllt und unsere ganze Klasse musste die Kurven stehend bewältigen. Auf die nächste Verbindung wartend, lernten wir von den Verkehrspolizisten in Dornach, dass ein Hund auf dem Schoss einer Beifahrerin im Camper nicht in jedem Fall illegal ist.
Beim Anblick des Goetheanums bemerkten wir überrascht, dass dessen Architektur sich stark von anderen Gebäuden unterscheidet. Während der Führung konnten wir in einem separaten Raum eine Statue analysieren, an der Rudolf Steiner selbst mitgearbeitet hatte. Wir fühlten den damaligen Geist und lernten, dass Steiner glaubte, dass der Mensch sich ständig weiterentwickelt und jedes Leben zur persönlichen Verbesserung dient. Wegen der intensiven Diskussionen darüber verpassten wir den Bus zum Bahnhof. Dank der Geistesgegenwart unserer Klasse schafften wir es aber zu Fuss noch rechtzeitig auf den Zug.
Wir haben uns also auf dieser Exkursion vielfältig gebildet, was Rudolf Steiner sicher gefallen hätte.
Text: Amélie Timm (G4B)
Bilder: Esther Schwarz




