„Die ArmSeligen“: Kein Geld macht auch nicht glücklich

 


Die 74 "ArmSeligen“ des Musicaltheaters der Neuen Kantonsschule Aarau danken den über 1100 Zuschauerinnen und Zuschauern für die grossartige Zeit!

In einer gar nicht so fernen Zukunft ragt vom heutigen Polen nur noch eine einzige kleine Insel aus dem Meer: Noma Ni, bevölkert von einem kleinen Häufchen mausarmer Menschen, die sich mit Abfallentsorgung und Tourismus ihr Brot verdienen. Das Reisebüro „Waste Watching“ veranstaltet Touren für unglückliche Reiche, die sehen wollen, dass man sogar ohne Geld glücklich sein kann.

Doch die Armen sind nicht glücklich, im Gegenteil: Hinter ihrem Dauerlächeln brodelt es gewaltig. Sie wollen nur eins: Raus aus ihrem Elend.

Wieder einmal sprengt die Theatergruppe AUJA! die Dimensionen eines gewöhnlichen Schulmusicals: An die fünfzig Schauspieler, Sängerinnen, Tänzerinnen und Musiker stehen für die neue Produktion auf der Bühne.

Nach der letztjährigen Neuauflage des bekannten Shakespeare-Stücks „Romeo und Julia“ wagt sich die Gruppe dieses Mal an eine Originalproduktion: „Die ArmSeligen“ ist eine satirische und hochaktuelle Komödie über Glück, Geld und Schrott, über Arm und Reich, Glück und Unglück, geschrieben von zwei Schülern der NKSA im Rahmen ihrer Maturaarbeit.

Mit spritzigen Dialogen, Seitenhieben gegen die Konsumgesellschaft und Kompositionen des schuleigenen Klaviergenies Yanick Loher ist „Die ArmSeligen“ absolut sehenswert; ein Muss für jeden Theaterliebhaber und ein Spass für alle Anderen. Ein Stück, das zum Nachdenken anregt und doch ein echtes Lächeln auf Ihr Gesicht zaubert.