
Zahlreiche Studierende der Neuen Kantonsschule Aarau erzielten an den diesjährigen nationalen Wettbewerben (Wissenschaftsolympiaden, Wettbewerb Jugend debattiert, Schweizer Jugend Forscht und Schweizer Jugendfilmtage) herausragende Leistungen und erreichten Spitzenplätze.
Wissenschaftsolympiaden
An den diesjährigen schweizerischen Wissenschafts-olympiaden in den Disziplinen Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik fielen drei Studierende der Neuen Kantonsschule Aarau durch herausragende Leistungen auf. Beat Küng erreichte an der 14. Informatik-Olympiade den ausgezeichneten 3. Rang und holte eine Goldmedaille. Er qualifizierte sich damit für die internationale Informatik-Olympiade 2009 in Bulgarien. Die Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) ist ein Programmierwettbewerb für Jugendliche unter 20 Jahren, die während ca. sechs Monaten über verschiedene Qualifikationsrunden durchgeführt wird. Am Schluss trafen in Zürich die 13 besten TeilnehmerInnen aus der ganzen Schweiz aufeinander. An der Biologie-Olympiade kamen zwei weiteren Studierende der Neuen Kantonsschule Aarau in die Endausscheidung. Von insgesamt 628 Teilnehmenden erreichte Martin Michel den hervorragenden 3. Rang und holte ebenfalls eine Goldmedaille. Martin Michel qualifizierte sich damit für die Internationale Biologie-Olympiade 2009 in Tsukuba (Japan). Ebenfalls im Finale vertreten war Andreas Meier. Er belegte den sehr guten 14. Rang. Andreas Meier konnte sich sowohl in Chemie wie auch in Biologie für die Endausscheidung der Olympiade qualifizieren. Da beide Ausscheidungen am gleichen Termin stattfanden, entschied er sich für die Teilnahme in Biologie.

Wettbewerb Schweizer Jugend forscht
Auch in diesem Jahr überzeugten elf Studierende der Neuen Kantonsschule Aarau mit ihren Leistungen am nationalen Wettbewerb Schweizer Jugend forscht: 8 Forschungsprojekte schafften die Teilnahme an den 43. Nationalen Contest in Genf. Alle 8 Projekte machten unter den 58 in der Endausscheidung vorgestellten Projekten eine sehr gute Figur: Milena Marbacher und Adrian Zwyssig holten sich das Prädikat "hervorragend" und erhielten für ihre herausragenden Leistungen je einen Sonderpreis: Milena Marbacher bekommt die Möglichkeit für ein Praktikum im Bereich Kunst und Kultur der Boner Stiftung, Adrian Zwyssig fährt zur Teilnahme an einem wissenschaftlichen Wettbewerb nach China (“China Adolescent Science & Technologie Innovation Contest“). Milena Marbacher trat mit ihrem selbst gestalteten Bilderbuch über depressive Störungen im Kindesalter am Wettbewerb an, Adrian Zwyssig präsentierte eine Arbeit über den Einfluss der Stereochemie auf ausgewählte physikochemische Eigenschaften – Synthesen und Untersuchung spezifischer substituierter Piperidinderivate. Auch die übrigen Forschungsprojekte der Neuen Kantonsschule Aarau schnitten alle mit "gut" bis "sehr gut" ab: Olivia Ebneter schrieb eine Arbeit über natürliche Heilmittel bei Geburten (Prädikat: sehr gut), Jennifer Nussbaum untersuchte reinigendes Unkraut wie Schachtelhalm (Prädikat: sehr gut). Hannah Wey präsentierte eine Arbeit über Frauen in Blasmusikvereinen (Prädikat: gut), Sarah Lais verfasste eine Arbeit über die Faszination von Fantasy - Romanen (Prädikat: gut), Christina Krempaska und Martin Michel setzten sich mit der Synthese von Übergangsmetalloxalaten auseinander (Prädikat: gut) und schliesslich Beat Küng, Florian Wassmer und Fabian Byland: sie hatten einen Fussballroboter entwickelt, der Tore schiessen kann (Prädikat: sehr gut).

Schweizer Jugendfilmtage
An den 33. Schweizer Jugendfilmtagen in Zürich erreichten Noe Stoll und Tobias Staubli mit ihrem Film „Une mémoire“ in der Kategorie C (freie Produktionen bis 19 Jahre) den ausgezeichneten 2. Rang. Das fünftätige Festival bietet jedes Jahr spannende Einblicke in das Schaffen junger Schweizer Filmemacher-/innen. Am diesjährigen Wettbewerb gab es Preise in fünf Kategorien, die von einer prominent besetzten Jury, der etwa der bekannte Regisseur Samir angehörte, verteilt wurden. Der feinfühlige Film basiert auf der Maturaarbeit der beiden Studierenden und ist auf Youtube unter dem Suchbegriff „Knete bewegt“ zu sehen.
Jugend debattiert
Mit ihrer eindrücklichen Überzeugungskunst und ihrer ausdrucksstarken Rede hat sich Menga Keller im nationalen Final von Jugend debattiert in Bern gegen ihre Konkurrenz durchgesetzt und in der Kategorie 2 (Jahrgänge 1989 – 1992) den 1. Rang belegt! In der Schlussdebatte musste sich Menga Keller für eine freiwillige Anpassung von Nachnamen für Ausländerinnen und Ausländer bei der Einbürgerung aussprechen. Insgesamt haben 56 junge Leute im Alter von 13 bis 20 Jahren aus der Deutschschweiz, der Suisse Romande und dem Tessin am ersten offiziellen Schweizer Final in Bern teilgenommen. Sie hatten sich im Vorfeld an fünfzehn regionalen Ausscheidungen für die Endrunde qualifiziert.
Bronzemedaille von Martin Michel an der Internationalen Biologie-Olympiade
An der Internationalen Biologie-Olympiade in Japan gewann Martin Michel aus Walde eine Bronzemedaille. Die Neue Kantonsschule ist stolz auf ihren Schüler und gratuliert ihm und seinem Betreuerteam herzlich zu diesem grossen Erfolg. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Medienmitteilung.
